Schockanruf in Biberach - 57-Jähriger durchschaut Betrügerin
Eine Unbekannte rief zur Mittagszeit einen 57-Jährigen an und gab sich mit weinerlicher Stimme als seine Tochter aus, die in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt sein soll. Der Angerufene durchschaute den Betrugsversuch und beendete das Gespräch.
Zur Mittagszeit rief eine Unbekannte bei dem Mann in Biberach an. Am Telefon gab sich die Anruferin mit weinerlicher Stimme als Tochter aus. Die sei wohl in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt und würde nun bei der Polizei sitzen. Der Angerufene durchschauten schnell die Betrugsmaschen und beendete das Gespräch. Zu Geldforderungen kam es deshalb nicht.
Die Polizei weist darauf hin, dass man sich vor Telefonbetrügern schützen kann.
Zwischenzeitlich sind die Maschen, wie die Betrüger an das Geld der Angerufenen kommen wollen, vielfältig. Oft geben sich Betrüger am Telefon als Verwandte (meist Tochter, Sohn oder Enkel) oder als ein mit einem Vorgang betrauter Polizeibeamter oder Rechtsanwalt. Die Anrufer täuschen eine Notsituation vor. Sie berichten etwa von einem Verkehrsunfall, in dessen Folge ein Familienmitglied sofort operiert werden müsse. Die Operation könne jedoch nur dann durchgeführt werden, wenn sie zuvor in bar bezahlt wird. Dieses Vorgehen wird "Schockanruf" genannt.
Weitere Informationen zum Thema "Falscher Polizeibeamter" finden Sie unter:http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-im-namen-der-polizei/
Um sie weiter für das Thema Telefontrickbetrug zu sensibilisieren, hat die Polizei gemeinsam mit der Landesprävention eine zehnteilige Clipreihe produziert, in der die Polizei sukzessive die verschiedenen Maschen erläutert. (https://www.youtube.com/playlist?list=PLHlto8FZiDxtThWg_QGl0xlDImmVjebf8)
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Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111
Quelle: Polizeipräsidium Ulm
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, weiblich
- Opfer
- 1 Person, 57 Jahre, männlich
- Tatort
- Biberach