Computerbetrug in Biberach - 75-Jähriger gewährt Fernzugriff
Nach Störungen an seinem PC gewährte ein 75-Jähriger einem angeblichen Softwaremitarbeiter Fernzugriff. Der Täter gelangte an vertrauliche Daten und führte mehrere Online-Überweisungen aus. Ob ein Schaden entstand, muss noch geklärt werden.
Am Dienstagnachmittag surfte der Mann im Internet. Es kam zu unerwarteten Störungen auf seinem Computer. Ein Fenster öffnete sich und er wurde aufgefordert, eine Telefonnummer des Störungsdienstes anzurufen. Der Senior rief die Nummer an. Am anderen Ende der Leitung meldete sich der vermeintliche Mitarbeiter eines Softwareunternehmens. Der Mann schenkte dem Unbekannten Glauben und ermöglichte dem vermeintlichen Softwaremitarbeiter einen Fernzugriff auf den PC. Dabei gelangte der Betrüger wohl an vertrauliche Daten und führte mehrere Überweisungen über ein Online-Banking aus. Kurz danach bemerkt der Senior die betrügerischen Absichten des angeblichen Mitarbeiters und verständigte die Polizei. Die hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Ob ein Schaden eingetreten ist oder ob die Bank die Überweisungen noch rückgängig machen kann, muss noch ermittelt werden.
Hinweis:
Die Polizei warnt davor, Kennwörter, PINs oder TANs am Telefon oder online weiterzugeben. Dies sind persönliche Daten, die dem Schutz dienen. Nutzer sollten ihre Rechner mit einer aktuellen Virensoftware schützen und sich über Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit Emails oder dem Surfen im Internet informieren.
Die Polizei rät:
herunter.
möglicherweise bekanntgewordene Passwörter.
"Fernwartungs-Programm" auf Ihrem Rechner löschen
deren Zugangsdaten in den Besitz der Täter gelangt sein können.
durch Betrüger getätigte Zahlungen zurückholen können.
betrogen worden sein, können den Betrug oder den Versuch des Betrugs zusätzlich bei Microsoft melden:www.microsoft.com/de-DE/concern/scam
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Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111
Quelle: Polizeipräsidium Ulm
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Opfer
- 1 Person, 75 Jahre, männlich
- Tatort
- Biberach