Telefonbetrugsversuche in der Region Biberach - Täter gehen leer aus
Anrufer gaben sich am Dienstag in rund 30 Fällen als Polizeibeamte von LKA oder Kriminalpolizei aus oder nutzten Schockanrufe mit erfundenen Unfällen von Angehörigen, um an Bargeld zu kommen.
Wie die Polizei berichtet, trieben am Dienstag Unbekannte ihr Unwesen in der Region. Sie riefen ab der Mittagszeit bis in die frühen Abendstunden in rund 30 Fällen bei verschiedenen Haushalten an. Den Schwerpunkt bildete die Stadt Biberach und in neun Fällen die Gemeinde Uttenweiler mit Teilorten. Die Anrufer bedienten sich den bekannten Betrugsmaschen, indem sie sich als Polizeibeamte des Landeskriminalamtes Stuttgart oder der Kriminalpolizei Biberach ausgaben und von Einbrechern in der Nachbarschaft erzählten. In anderen Fällen versuchten die Anrufer durch Schockanrufe an Bargeld zu gelangen. Sie gaben vor, dass Angehörige schwere Unfälle verursachten und nur durch Zahlung einer Kaution aus dem Gefängnis freikommen würden. In allen Fällen durchschauten die Angerufenen die Betrüger.
Achtung: Die Polizei wird Sie niemals am Telefon um Geldbeträge bitten.
Telefonbetrüger sind derzeit wieder sehr aktiv (wir berichteten), und das auch manchmal mit Erfolg. Jedes Opfer ist eines zu viel. Deshalb warnt die Polizei regelmäßig vor den Betrügern.
Weitere Informationen zum Thema "Falscher Polizeibeamter" finden Sie unter:http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-im-namen-der-polizei/
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Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111
Quelle: Polizeipräsidium Ulm
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 30 Personen
- Tatort
- Biberach