Schockanruf-Betrug in Heidenheim - Frau übergibt Bargeld an Kurier
Eine 52-Jährige bekam einen Anruf, ihre Tochter sitze nach einem tödlichen Unfall in Haft und müsse gegen Kaution freigekauft werden. Sie hob Bargeld ab und übergab es einem Unbekannten, der zu Fuß flüchtete.
Gegen 12.40 Uhr klingelte das Telefon bei einer 52-Jährigen in Heidenheim. Ein Betrüger täuschte vor, ihre Tochter hätte einen Unfall verursacht, bei dem jemand gestorben sei. Um ihre angeblich in Haft sitzende Tochter nun gegen Kaution freizukaufen, forderte er Geld. Die Frau ging daraufhin zu ihrer Bank und hob am Schalter Bargeld ab. Anschließend sollte sie das Geld einem Kurier übergeben. Mit dem Geld fuhr die Frau in die Helmut-Bornefeld-Straße. Dort übergab sie gegen 15 Uhr das Geld an einen Unbekannten. Der Mann lief anschließen zu Fuß davon. Kurze Zeit später erkannte die Geschädigte den Betrug und erstattete Anzeige.
Der Abholer war etwa 30 Jahre alt und ca. 170 cm groß. Er hat kurze, dunkle Haare und ein rundes Gesicht. Bekleidet war er mit einer schwarzen Bomberjacke und einer dunkelgrünen Hose.
++++1735161 (JC)
Thomas Hagel, Polizeipräsidium Ulm, Tel. 0731/188-1111
Quelle: Polizeipräsidium Ulm
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen, 30 Jahre, männlich
- Opfer
- 1 Person, 52 Jahre, weiblich
- Tatort
- Helmut-Bornefeld-Straße, Heidenheim