Computerbetrug in Heidenheim - Online-Banking-Zugang gewährt
Ein 50-Jähriger erhielt auf seinem Computer eine Mitteilung eines mutmaßlichen Softwarekonzerns und telefonierte mit der angezeigten Nummer mit einem angeblichen Mitarbeiter.
Der 50-jährige Heidenheimer teilte der Polizei mit, dass er auf seinem Computer eine Mitteilung eines mutmaßlichen Softwarekonzerns bekam. Daraufhin telefonierte er mit der angezeigten Telefonnummer mit einem mutmaßlichen Mitarbeiter des Konzern. Während des Telefonats gewährte er den Zugriff auf sein Online Banking. Danach hatte er keinen Zugriff auf sein Online Banking. Dann dämmerte es ihm, dass er einem Betrüger aufgesessen war. Seitens der Polizei wurde ihm unverzüglich zur Sperrung seiner Konten geraten. Ob der Betrüger Gelder vom Konto transferieren konnte, ist nicht bekannt.
Hinweis:
Die Polizei warnt davor, Kennwörter, PINs oder TANs am Telefon oder online weiterzugeben. Dies sind persönliche Daten, die dem Schutz dienen. Nutzer sollten ihre Rechner mit einer aktuellen Virensoftware schützen und sich über Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit Emails oder dem Surfen im Internet informieren.
Die Polizei rät:
Bankkonto- oder Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten.
möglicherweise bekanntgewordene Passwörter.
deren Zugangsdaten in den Besitz der Täter gelangt sein können.
durch Betrüger getätigte Zahlungen zurückholen können.
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Joachim Schulz, Tel. 0731/188-1111
Quelle: Polizeipräsidium Ulm
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Opfer
- 1 Person, 50 Jahre, männlich
- Tatort
- Heidenheim