Festnahme im Bahnhof Harburg - Gesuchter ohne Fahrschein im ICE entdeckt
Ein 31-Jähriger fuhr ohne Fahrschein im ICE von Köln nach Hamburg und wollte sich nicht ausweisen. Im Bahnhof Harburg stellte die Bundespolizei einen offenen Haftbefehl aus Dresden fest. Der Gesuchte muss nun 50 Tage Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen.
Am 21.06.2025 gegen 15.30 Uhr stellte ein DB-Zugbegleiter einen Fahrgast (m.31) ohne Fahrschein in einem ICE auf der Fahrt von Köln nach Hamburg fest.
"Da sich der Mann im Zug für eine Fahrpreisnacherhebung nicht ausweisen wollte, wurde die Bundespolizeibei bei Einfahrt des ICE im Bahnhof Harburg angefordert."
Eine Streife der Bundespolizei erreichte umgehend den Zug und konnte die Personalien des libyschen Staatsangehörigen anschließend fahndungsmäßig überprüfen; Ergebnis: Ausschreibung zur Festnahme. Seit Ende August 2024 wurde der wegen Diebstahl mit Waffen verurteilte Mann mit einem Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dresden gesucht.
"Der 31-Jährige hatte eine geforderte Geldstrafe in der Höhe von rund 1.100 Euro nicht gezahlt und war bislang "untergetaucht". Jetzt hat der Gesuchte eine Ersatzfreiheitsstrafe von 50 Tagen zu verbüßen."
Ein angeforderter Arzt stellte im Bundespolizeirevier die Gewahrsamsfähigkeit des Mannes fest. Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen wurde der Gesuchte einer Haftanstalt zugeführt.
"RC"
Quelle: Bundespolizeiinspektion Hamburg
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 31 Jahre, männlich, libysch
- Tatort
- Harburg, Hamburg