Mann mit Haftbefehl am Hamburger Hauptbahnhof festgenommen
Ein 23-Jähriger fuhr ohne Fahrschein mit dem ICE von Berlin nach Hamburg. Bei der Kontrolle im Hauptbahnhof stellte die Bundespolizei einen offenen Haftbefehl wegen Erschleichens von Leistungen fest. Der Mann wurde in Untersuchungshaft genommen.
Am 09.07.2025 gegen 15:00 Uhr soll nach derzeitigem Ermittlungsstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg ein 23-jähriger afghanischer Staatsangehöriger ohne Fahrausweis mit einem ICE von Berlin nach Hamburg gefahren sein.
Da der Mann gegenüber einem Zugbegleiter bei einer Fahrkartenkontrolle weder eine Fahrkarte noch Identitätspapiere vorzeigen wollte, wurde eine Streife der Bundespolizei im Hamburger Hauptbahnhof angefordert.
Eine Überprüfung seiner Personalien beim Halt des Zuges im Hamburger Hauptbahnhof auf Gleis 5 ergab, dass er aufgrund eines Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Dresden zur Festnahme ausgeschrieben war. Er wurde wegen der Straftat Erschleichen von Leistungen mit Haftbefehl gesucht.
Der Mann hatte die geforderte Geldstrafe in Höhe von 360 Euro bislang nicht bezahlt und war auch einer Ladung zum Strafantritt zur Verbüßung einer 15-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe nicht nachgekommen. Der afghanische Staatsangehörige wurde einer Bundespolizeiwache zugeführt. Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen wurde er in die Untersuchungshaftanstalt eingeliefert.
Wegen des Fahrens ohne Fahrschein wurde gegen ihn ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Erschleichens von Leistungen eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden durch den Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.
WL
Quelle: Bundespolizeiinspektion Hamburg
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 23 Jahre, männlich, afghanisch
- Tatort
- Hamburg