Zollbeamte finden bei Kontrollen über 320 Liter unversteuerten Sprit und lassen mehrere Fahrer Steuern nachzahlen
Bei den Kontrollen nahe der tschechischen Grenze machten die Beamten den Sprit in mehreren Fällen steuerlich fällig. Bei größeren Mengen kann ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung folgen.
Mehr als 320 Liter unversteuerter Kraftstoff fielen Zöllnern bei Kontrollen im Raum Furth im Wald ins Netz.
Die Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Regensburg prüfte dabei teilweise gemeinsam mit tschechischen Einsatzkräften. Hintergrund sind die deutlichen Preisunterschiede im Grenzgebiet: In Folmava kostet der Liter zeitweise bis zu 40 Cent weniger als in Deutschland.
Steuerfrei bleibt nur der Sprit im Tank, dazu dürfen höchstens 20 Liter im Reservebehälter eingeführt werden. In mehreren Fällen stellten die Beamten Verstöße fest und machten den Kraftstoff vor Ort steuerlich fällig.
Wer deutlich größere Mengen unerlaubt einführt, dem droht ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung. Nach Abschluss der Maßnahmen durften alle Beteiligten ihre Fahrt fortsetzen.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Hauptzollamt Regensburg
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Tatort
- Furth im Wald