30-Jährige will nach Ägypten fliegen, wird am Flughafen festgenommen und muss in JVA
Die Frau war wegen eines Betrugsdelikts und eines Verfahrens nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz zur Festnahme ausgeschrieben. Sie konnte die offenen Forderungen nicht begleichen.
Die geplante Reise nach Hurghada endete für eine 30-jährige Frau am Montagmorgen am Flughafen Köln/Bonn in der Justizvollzugsanstalt.
Die deutsche Staatsangehörige erschien zur grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle ihres Fluges. Bei der Überprüfung stellte die Bundespolizei fest, dass sie durch die Staatsanwaltschaft Rottweil in zwei Fällen zur Festnahme ausgeschrieben war.
Den Ausschreibungen lagen ein Betrugsdelikt sowie ein Verfahren nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz zugrunde. Um die Haft abzuwenden, hätte die Frau offene Geldforderungen in Höhe von insgesamt 5.287 Euro begleichen müssen.
Da sie den Betrag nicht aufbringen konnte, vollstreckte die Bundespolizei die Haftbefehle. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die 30-Jährige in die Justizvollzugsanstalt Köln-Ossendorf eingeliefert. Ihren Flug trat sie nicht an.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 30 Jahre, weiblich, deutsch
- Tatzeit
- 13.07.2026 um 06:00 Uhr
- Tatort
- Köln
- Schaden
- 5,3k €