Ghanaer (41) und Ghanaerin (18) zahlen bis zu 7000 Euro für gefälschte Papiere und scheitern bei der Einreise
Die deutschen Aufenthaltstitel waren als gestohlen ausgeschrieben, die Reisepässe falsch beurkundet. Gegen beide wird ermittelt, ein Einreise- und Aufenthaltsverbot von vier Jahren wurde verfügt.
Zwei ghanaische Staatsangehörige aus Rom wollten am 26. August nach Deutschland einreisen. Ihre deutschen Aufenthaltstitel waren jedoch als gestohlen ausgeschrieben, ihr Vorhaben scheiterte.
Die ermittelnden Beamten stellten fest, dass die ghanaischen Reisepässe auf Grundlage der gestohlenen Aufenthaltstitel falsch beurkundet wurden. Zudem fanden sie in den Pässen einen gefälschten niederländischen Ausreisestempel.
Bei der Befragung gaben der 41-Jährige und die 18-Jährige an, zwischen 5.000 und 7.000 Euro an eine ihnen unbekannte Person gezahlt zu haben, die ihnen geholfen haben soll.
Gegen beide wird unter anderem wegen des Verdachts des Ausweismissbrauchs, der Urkundenfälschung sowie der versuchten unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts ermittelt. Zudem wurde ein Einreise- und Aufenthaltsverbot von vier Jahren verfügt.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen, 41, 18 Jahre, ghanaisch
- Tatort
- Frankfurt am Main
- Schaden
- 7,0k €