48-Jähriger reist mit gefälschten Dokumenten ein - Bundespolizei findet heraus: Er ist bereits bekannt

Der Mann war unter anderen Personalien bereits in Deutschland registriert. Die Behörde suchte ihn wegen eines Verstoßes gegen das Asylgesetz. Er flog noch am selben Tag zurück nach Lissabon.

Frankfurt am MainHessenVeröffentlicht am
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Ein 48-jähriger Inder reiste am 24. Juli von Lissabon nach Frankfurt am Main. Bei der Einreise machte er widersprüchliche Angaben, woraufhin Bundespolizisten ihn zur Wache brachten.

Dort stellten die Beamten fest, dass seine Reisedokumente mittelbar falsch beurkundet worden waren. Ein Abgleich seiner Fingerabdrücke ergab, dass der Mann unter anderen Personalien bereits in Deutschland bekannt ist. Er war bereits im November 2023 erstmals unerlaubt in das Bundesgebiet eingereist. Die Ausländerbehörde Salzlandkreis/Sachsen-Anhalt suchte ihn wegen eines Verstoßes gegen das Asylgesetz.

Die verfälschten Dokumente und sein Mobiltelefon wurden sichergestellt. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der mittelbaren Falschbeurkundung und der unerlaubten Einreise. Gegen den Mann wurde ein auf vier Jahre befristetes Einreise- und Aufenthaltsverbot erlassen.

Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main