Reizgas im S-Bahnhof Jungfernstieg versprüht - sieben Verletzte
Ein Mann mit HSV-Bekleidung soll versucht haben, eine Bierflasche mit einem Reizstoffsprühgerät zu öffnen, wobei Reizgas ungewollt versprüht wurde. Sieben Geschädigte wurden behandelt, einer kam ins Krankenhaus. Der Tatverdächtige wurde nicht festgestellt.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand (Zeugenaussagen und Videosichtung) soll ein Mann, der HSV-Bekleidung trug, während der Anreisephase versucht haben, gegen 17:00 Uhr im S-Bahnhof Jungfernstieg auf dem Bahnsteig eine Bierflasche mit einem Reizstoffsprühgerät zu öffnen. Dabei kam es zum ungewollten Versprühen des Reizgases. Der Bahnsteig wurde gegen Bahnreisende geräumt und den S-Bahnen wurde die Durchfahrt angeordnet. Gegen 17:45 Uhr wurde der Einsatz beendet und die Absperrungen wurden aufgelöst. Sechs Geschädigte wurden festgestellt und durch eine Rettungswagenbesatzung vor Ort behandelt. Ein weiterer Geschädigter wurde einem nahegelegenen Krankenhaus zugeführt. Der Tatverdächtige konnte nicht festgestellt werden. Gegen ihn wird ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung geführt.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Hamburg
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, männlich
- Opfer
- 7 Personen
- Tatort
- Hamburg