Rassistische Beleidigung und Attacke in Hamburger Linienbus
In einem Linienbus beleidigte eine fünfköpfige Gruppe einen unbekannten Mann rassistisch. Ein 37-Jähriger, der schlichten wollte, wurde von der Gruppe attackiert und verletzt. Er kam zur Behandlung ins Krankenhaus, die Angreifer flüchteten.
b) Nach derzeitigen Erkenntnissen gerieten eine fünfköpfige Personengruppe mit einem noch unbekannten, augenscheinlich arabischstämmigen Mann in einem Linienbus (Linie 112) in einen verbalen Streit, in dessen Verlauf dieser aus der Gruppe heraus rassistisch beleidigt wurde.
Ein Mann (37), der die Auseinandersetzung verfolgt hatte, wollte die Situation schlichten. Nachdem sowohl dieser Zeuge als auch die Personengruppe den Bus an der Haltestelle "Mönckebergstraße" verlassen hatten, wurde der 37-Jährige von dieser Gruppe attackiert und durch Gewalteinwirkung verletzt. Anschließend flüchteten die Angreifer in unbekannte Richtung.
Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Funkstreifenwagenbesatzungen führte nicht zur Festnahme der flüchtigen Täter, die übereinstimmend als 20- bis 25-jährige Männer mit blonden Haaren, vermutliche Deutsche mit süddeutschem Dialekt beschrieben wurden.
Der Verletzte wurde durch eine Rettungswagenbesatzung vor Ort versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.
Der Geschädigte der rassistischen Beleidigung war zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme nicht mehr am Einsatzort.
Die Ermittlungen des Staatsschutzes dauern auch in diesem Fall an.
Quelle: Polizei Hamburg
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 5 Personen, 20-25 Jahre, männlich, deutsch
- Opfer
- 2 Personen, 37 Jahre, männlich
- Tatort
- Mönckebergstraße, Altstadt, Hamburg
- Motiv
- Hass