Algerier (38) taucht unter und fliegt bei erneuter Einreise in einen Fernzug auf - nun sitzt er in Abschiebehaft
Der Mann war Ende des vergangenen Jahres eingereist und hatte keinen Identitätsnachweis vorgelegt. Nach Rücksprache mit der Ausländerbehörde nahmen die Beamten ihn fest.
Ein algerischer Staatsangehöriger wollte sich einer drohenden Abschiebung entziehen und versuchte erneut, nach Deutschland zu kommen.
Der 38-Jährige war bereits Ende des vergangenen Jahres nach Deutschland eingereist und hatte einen Asylantrag gestellt. Dokumente, die seine Identität belegen, legte er nicht vor. Nach der Ablehnung des Antrags tauchte er unter. Am Dienstagvormittag geriet er in einem Fernreisezug am Badischen Bahnhof in eine Einreisekontrolle der Bundespolizei.
Der Versuch flog auf. Nach Rücksprache mit der zuständigen Ausländerbehörde nahmen die Beamten den Mann fest, damit er abgeschoben werden kann. Bis zur Entscheidung über seine Rückführung sitzt er in Haft.
Zudem leitete die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz ein.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 38 Jahre, männlich, algerisch
- Tatort
- Weil am Rhein