Spanier (59) schmuggelt vier Afghanen im Auto über den Grenzübergang, alle zahlen einen vierstelligen Betrag
Die Bundespolizei nimmt den mutmaßlichen Schleuser fest, das Amtsgericht ordnet Untersuchungshaft an. Die vier Mitfahrer weist sie in die Schweiz zurück.
Am Grenzübergang Weil am Rhein - Autobahn geriet ein 59-jähriger Spanier am Dienstagnachmittag in eine Kontrolle der Bundespolizei. In seinem Fahrzeug saßen vier afghanische Staatsangehörige.
Die Mitfahrer konnten lediglich afghanische Identitätskarten vorlegen. Bei der Befragung gaben sie an, einen vierstelligen Betrag für die Fahrt von Spanien nach Deutschland bezahlt zu haben. Daraus ergab sich der Verdacht des gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern gegen den Fahrer.
Die Einsatzkräfte nahmen den Mann vorläufig fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete das Amtsgericht die Untersuchungshaft gegen den mutmaßlichen Schleuser an. Mobiltelefon und Fahrzeug beschlagnahmten die Beamten zur Sicherung einer späteren gerichtlichen Einziehung und als Beweismittel.
Die vier Mitfahrer im Alter von 47, 38, 16 und 12 Jahren müssen sich wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz verantworten. Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wurden sie in die Schweiz zurückgewiesen. Den mutmaßlichen Schleuser lieferten die Beamten in eine Justizvollzugsanstalt ein.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 59 Jahre, männlich, spanisch
- Tatort
- Weil am Rhein