Seniorin überweist 11.480 Euro an falschen Staatsanwalt
Eine Seniorin überwies an einen angeblichen Staatsanwalt 11.480 Euro und weitere 20.640 Euro, um einen versprochenen Gewinn von 258.000 Euro zu erhalten. Die letzte Zahlung wurde storniert, nachdem sie misstrauisch wurde und die Polizei verständigte.
(3011) Eine Seniorin erhielt über mehrere Tage Anrufe von einem angeblichen Staatsanwalt. In den Telefonaten wurde ihr der Gewinn eines Glücksspiels von 258.000 Euro in Aussicht gestellt. Um den Gewinn auszahlen zu können, müsse im Vorfeld ein Pfändungsbeschluss in Höhe von 11.480 Euro beglichen werden. Die Seniorin folgte den Anweisungen und überwies die geforderte Summe. Auch als der angebliche Staatsanwalt im Nachgang noch Anwaltskosten in Höhe von 20.640 Euro forderte, kam die Seniorin diesem Anliegen nach. Erst als sie die Summer ein weiteres Mal auf ein anderes Konto überweisen sollte, wurde die Seniorin misstrauisch und verständigte die Polizei.
Glücklicherweise konnte die Zahlung von 20.640 Euro durch das Bankinstitut storniert und somit der Schaden für die Frau reduziert werden.
Quelle: Polizeidirektion Chemnitz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, männlich
- Opfer
- 1 Person, weiblich
- Tatort
- Freiberg
- Schaden
- 11,5k €