Anlagebetrug in Freiberg — Frau verliert über 22.000 Euro
Neuerliche Fälle von Anlagebetrug angezeigt
Zeit: 08.07.2026 polizeibekanntOrt: Chemnitz und Freiberg
(2009) Angeblich sichere und vor allem gewinnbringende Investitionen wurden einem Chemnitzer sowie einer Freibergerin in den vergangenen Wochen und Monaten zum Verhängnis. Sie verloren durch Anlagebetrug unabhängig voneinander mehrere zehntausend Euro. In beiden Fällen ermittelt das Betrugsdezernat der Chemnitzer Kriminalpolizei.
Ein Deepfake-Video, in welchem sich Bundespolitiker über lukrative Anlagemöglichkeiten austauschten, weckte im Januar dieses Jahres das Interesse einer Frau aus Freiberg. Mutmaßlich durch einen Link im KI-generierten Video gelangte die Geschädigte auf eine Investmentplattform, meldete sich dort mit allen erforderlichen Daten an und wurde umgehend von einer angeblichen Brokerin angerufen. Sie überzeugte die Freibergerin, zunächst 250 Euro in Gold anzulegen. Zudem installierte die Geschädigte eine Fernzugriffssoftware auf ihrem Laptop, sodass die Betrüger die Möglichkeit bekamen, auf die Konten der Frau einzuwirken. Nachdem in Summe mehr als 22.000 Euro angeblich gewinnbringend in Gold und Bitcoins angelegt waren und die Freibergerin alles zurückhaben wollte, wurde auch ihr klar, dass sie ihr Vermögen über Monate hinweg an die Betrüger verloren hatte.
Quelle: Polizeidirektion Chemnitz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 1 Person, weiblich
- Tatzeit
- 08.07.2026
- Tatort
- Freiberg
- Schaden
- 22,0k €