Volksverhetzung und rassistische Beleidigung in Berlin-Friedrichshain
Ein 57-Jähriger rief lautstark antisemitische und nationalsozialistische Parolen. Eine 46-jährige Frau gab an, dass er sie kurz zuvor rassistisch beleidigt hatte. Bei der Durchsuchung stellten die Beamten ein unter einem Halstuch getragenes Klappmesser sicher.
Gestern Abend kam es in Friedrichshain durch einen 57-Jährigen zu einer Volksverhetzung und einer rassistischen Beleidigung. Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 51 wurden gegen 19 Uhr zur Kreuzung Revaler Straße Ecke Dirschauer Straße gerufen, da der 57-Jährige lautstark antisemitische und nationalsozialistische Parolen gerufen haben soll. Während der Sachverhaltsklärung zeigte eine 46-jährige Frau an, dass der Mann sie kurz zuvor rassistisch beleidigt habe. Bei der Durchsuchung des Mannes stellten die Beamten ein Klappmesser sicher, welches der 57-Jährige unter einem Halstuch trug. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann am Ort entlassen. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin übernommen.
Quelle: Polizei Berlin
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 57 Jahre, männlich
- Opfer
- 1 Person, 46 Jahre, weiblich
- Tatort
- Revaler Straße, Friedrichshain, Berlin
- Motiv
- Hass