Schockanruf-Betrug in Deggendorf - Mann übergibt Bargeld an Betrüger
Nach einem Anruf, in dem Betrüger vorgaben, ein Angehöriger sei schwer erkrankt und brauche ein Medikament, übergab ein Mann mehrere tausend Euro. Die Polizei warnt: Im Raum Passau, Landshut und Vilsbiburg sind weitere Schockanrufe zu erwarten.
NIEDERBAYERN. Erneut erreichen uns wieder zahlreiche Mitteilungen besorgter Bürgerinnen und Bürger über Telefonbetrüger. Überwiegend handelt es sich um sogenannte „Schockanrufe". Erst gestern hat inDeggendorfein Mann mehrere tausend Euro übergeben, nachdem die Betrüger vorgaben, ein Angehöriger sei schwer erkrankt; das Geld würde für ein Medikament notwendig sein.
Betroffen ist aktuell insbesondere der Raum Passau, Landshut und Vilsbiburg. Anrufe im gesamten Regierungsbezirk können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Bislang bemerkten die Angerufenen die Betrugsmasche und es kam, soweit bekannt, zu keinen Geldübergaben oder Aushändigung von Wertsachen.
Das Polizeipräsidium Niederbayern appelliert dennoch, wachsam zu bleiben und sich von den Betrügern nicht täuschen zu lassen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und beenden Sie das Gespräch, sobald sie auch nur den geringsten Verdacht schöpfen. Die Polizei erkundigt sich am Telefon nie nach Ihrem Vermögen oder Wertsachen bzw. fordert am Telefon Geldbeträge oder Wertsachen. Mit weiteren Anrufen ist zu rechnen!
Veröffentlicht: 06.05.2025, 14.30 Uhr
Quelle: Polizeipräsidium Niederbayern
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 1 Person, männlich
- Tatort
- Deggendorf