Betrug durch falschen Bankmitarbeiter in Regensburg

Durch einen Anruf eines falschen Bankmitarbeiters wurde ein 58-Jähriger dazu verleitet, App-Updates durchzuführen, woraufhin Unbekannte unautorisierte Transaktionen tätigten. Der entstandene Schaden beläuft sich auf einen mittleren vierstelligen Betrag.

RegensburgBayernVeröffentlicht am
0

LKR. REGENSBURG. Am 18. März kam es zu einem Betrugsfall, bei dem ein 58-jähriger Mann aus dem Landkreis Regensburg durch einen Anruf eines sogenannten „falschen Bankmitarbeiters“ geschädigt wurde. Die Kriminalpolizei Regensburg ermittelt.

Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt der Mann am Mittwochnachmittag einen Anruf von einer unbekannten Person, die sich als Mitarbeiter seiner Bank ausgab. Die angezeigte Nummer entsprach dabei scheinbar der Nummer seiner zuständigen Bankfiliale. Im Verlauf des Gesprächs forderte der Täter den Mann auf, bestimmte „Updates“ an seiner Banking-App durchzuführen.

Dem Anruf folgend wurden mehrere Aufträge auf seinem Giro- und Kreditkartenkonto ausgeführt, ohne dass der Mann den genauen Inhalt kannte. Erst am Folgetag bemerkte er eine unautorisierte Abbuchung von 200 Euro und kontaktierte sofort seine Bank. Hierbei stellte sich heraus, dass bereits ein Schaden im mittleren vierstelligen Bereich entstanden war. Zudem wurde der Kreditrahmen unbefugt verändert.

Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

Präventionstipps der Polizei:

Veröffentlicht am 24.03.2026, 13:45 Uhr

Quelle: Polizeipräsidium Oberpfalz