Schrotthändler verschwieg Einkünfte und kassierte Bürgergeld — Amtsgericht verurteilt ihn zu…
Rund drei Jahre lang bezog der Mann Sozialleistungen, ohne seine Einkünfte aus dem Schrotthandel anzugeben. Der Schaden für das Jobcenter liegt bei etwa 45.000 Euro.
Ein Schrotthändler aus dem Landkreis Regensburg bezog über rund drei Jahre Arbeitslosengeld II beziehungsweise Bürgergeld, ohne seine Einkünfte aus dem Gewerbe anzugeben.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Regensburg deckte auf, dass der Mann seine Einnahmen aus dem Schrotthandel dem Jobcenter nicht mitteilte. Dadurch wurden die Sozialleistungen zu Unrecht gewährt, dem Jobcenter entstand ein Schaden von rund 45.000 Euro.
Das Amtsgericht Regensburg verurteilte den Angeklagten wegen Betrugs zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wurde. Zudem muss er die Verfahrenskosten tragen und die zu Unrecht erhaltenen Leistungen zurückzahlen.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Hauptzollamt Regensburg
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, männlich
- Tatzeit
- 06.08.2026
- Tatort
- Regensburg
- Schaden
- 45,0k €