Unerlaubte Einreise in Rosenheim - Vier Personen am Bahnhof aufgegriffen
Vier türkische Staatsangehörige im Alter von 22 bis 33 Jahren wurden am Bahnhof ohne gültige Einreisepapiere in einem Regionalzug aufgegriffen. Sie gaben an, für eine organisierte Schleusung per Lkw jeweils 2.500 Euro gezahlt zu haben.
Die Bundespolizei hat am Dienstag (31. März) am Bahnhof Rosenheim eine vierköpfige Migrantengruppe in Gewahrsam genommen. Zwar verfügten die Insassen eines Regionalzuges aus Kufstein über Fahrkarten, jedoch fehlten ihnen die notwendigen Einreisepapiere. Eigenen Angaben zufolge stammen sie aus der Türkei.
Alle vier Migranten wurden vom Rosenheimer Bahnhof zur örtlichen Bundespolizei-Dienststelle gebracht. Dort berichteten die Männer im Alter von 22 bis 33 Jahren, dass sie zuvor mit einem Lastkraftwagen bis nach Österreich geschleust worden waren. Das Zugticket für die Gruppe wurde von einer unbekannten Person gekauft. Nach eigenen Darstellungen mussten sie für die etappenweise organisierte Schleusung je etwa 2.500 Euro zahlen. Bei der Grenzkontrolle konnten die vier Türken weder einen Pass respektive andere Identitätspapiere noch ein Visum vorlegen. Mit Anzeigen wegen versuchter unerlaubter Einreise im Gepäck wurden sie deshalb nach Österreich zurückgewiesen. Die genauen Abläufe und Hintergründe der Schleusung sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Quelle: Bundespolizeidirektion München
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 4 Personen, 22-33 Jahre, männlich, türkisch
- Tatzeit
- 31.03.2026
- Tatort
- Rosenheim