Schleusung in Guben aufgedeckt
Bei einer Fahrzeugkontrolle auf der B 320 stoppten Einsatzkräfte am Samstagmittag einen 54-jährigen Ukrainer, der sechs Personen ohne gültige Dokumente beförderte. Der Fahrer wurde festgenommen und die Gruppe nach Polen zurückgewiesen.
Samstagmittag deckte die Bundespolizei im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrolle die Einschleusung von sechs Personen im Stadtgebiet Guben auf.
Gegen 12 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei auf der Bundesstraße 320 einen in Lettland zugelassenes Fahrzeug. Der Fahrer wies sich mit seinem ukrainischen Reisepass sowie einem lettischen Aufenthaltstitel aus. Die weiteren Insassen, zwei Mütter im Alter von 15 und 21 Jahren mit ihren vier Kindern im Alter von sieben Monaten bis fünf Jahren verfügten über keine den Aufenthalt in Deutschland legitimierenden Dokumente. Die Einsatzkräfte nahmen den 54-jährigen Fahrer vorläufig fest und die mutmaßlich Geschleusten in Gewahrsam.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes des Versuchs der unerlaubten Einreise gegen alle ukrainischen Staatsangehörigen ein. Zudem ermittelt die Bundespolizei gegen den mutmaßlichen Schleuser wegen des Verdachtes des Einschleusens von Ausländern.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wiesen die Beamtinnen und Beamten die Gruppe nach Polen zurück.
Quelle: Bundespolizeidirektion Berlin
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 54 Jahre, männlich, ukrainisch
- Tatzeit
- 28.03.2026 um 12:00 Uhr
- Tatort
- B320, Guben