Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl wegen Betrugs auf der A52
Bei einer Reisebuskontrolle fand die Bundespolizei einen Haftbefehl wegen Betrugs gegen eine 62-Jährige vor. Da sie die Geldstrafe von 1260 Euro nicht bezahlen konnte, wurde sie verhaftet und zum Haftantritt in ein Gefängnis eingeliefert.
Am Mittwochnachmittag, 24. September 2025, kontrollierte die Bundespolizei im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen auf der Autobahn 52 Reisende eines international verkehrenden Reisebusses. Hierbei wurden auch die Personalien einer 62-jährigen Kongolesin in den polizeilichen Datenbeständen überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass die Reisende mit einem Haftbefehl wegen Betrugs durch die Staatsanwaltschaft Essen gesucht wird. Das Amtsgericht Essen verurteilte die Frau im Juli 2022 zu einer Geldstrafe in Höhe von 1260 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 42 Tagen. Die Bundespolizei hat daraufhin die Verurteilte vor Ort verhaftet und zur weiteren Sachbearbeitung zum Bundespolizeirevier Kempen gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf der Dienststelle erfolgte die Einlieferung zum Haftantritt in das Gefängnis in Willich, da die Kongolesin den geforderten Geldbetrag nicht bezahlen konnte.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 62 Jahre, weiblich, kongolesisch
- Tatort
- BAB 52, Niederkrüchten