Haftbefehl vollstreckt: Festnahme am Dortmunder Hauptbahnhof
Bei einer Kontrolle im Dortmunder Hauptbahnhof nahmen Bundespolizisten gegen 7:20 Uhr einen 39-Jährigen fest - gegen ihn lagen Haftbefehle wegen Betrugs und Erschleichens von Leistungen vor. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Gegen 7:20 Uhr bestreiften Einsatzkräfte der Bundespolizei den Dortmunder Hauptbahnhof. In der Haupthalle trafen die Uniformierten auf den 39-Jährigen und kontrollierten diesen. Zur Feststellung seiner Identität händigte der deutsche Staatsbürger den Beamten seinen Personalausweis aus. Ermittlungen zeigten, dass die Staatsanwaltschaften Dortmund und Bochum Haftbefehle gegen ihn erlassen hatten. Das Amtsgericht Dortmund verurteilte den Gesuchten bereits im August 2020 rechtskräftig, wegen Betrugs, Erschleichens von Leistungen und versuchten Betrugs, zu einer Freiheitsstrafe in Höhe von acht Monaten. Eine weitere rechtskräftige Verurteilung erfolgte im Juni 2023 durch das Amtsgericht Witten. Hier wurde der Dortmunder wegen Erschleichens von Leistungen in zwei Fällen zu einer Freiheitsstrafe von fünf Monaten verurteilt. Bisher hatte der Deutsche sich den Strafantritten nicht gestellt, sodass er durch die Staatsanwaltschaften zur Festnahme ausgeschrieben wurde. Die Bundespolizisten nahmen den Verurteilten fest und führten ihn im Anschluss der polizeilichen Maßnahmen einer Justizvollzugsanstalt zu. Zudem leiteten die Beamten gegen den 39-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Unterschlagung ein, da er eine Kreditkarte bei sich führte, welche auf eine dritte Person ausgestellt war.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 39 Jahre, männlich, deutsch
- Tatort
- Dortmund