Gesuchter nach Streit im Hauptbahnhof erkannt: Ersatzfreiheitsstrafe wird in JVA angetreten
Der 50-Jährige war per Haftbefehl gesucht und hatte keinen gültigen Aufenthaltsstatus. Da er die Geldstrafe nicht zahlen konnte, muss er nun 20 Tage in Haft.
Nach einer verbalen Streitigkeit im Kölner Hauptbahnhof trafen Einsatzkräfte am gestrigen Tag (15. Juli) gegen 14:05 Uhr einen 50-jährigen Mann an und stellten seine Identität fest.
Ein Datenabgleich im polizeilichen Fahndungssystem zeigte, dass der Wohnungslose durch die Staatsanwaltschaft Halle wegen Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 600 Euro zuzüglich 81 Euro Kosten oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 20 Tagen verurteilt worden war. Zudem lag eine Ausschreibung zur Rückkehrentscheidung gegen ihn vor, da er keinen gültigen Aufenthaltsstatus für die Bundesrepublik vorweisen konnte.
Da der 50-Jährige die Geldsumme nicht begleichen konnte, brachten die Beamten ihn in die nahegelegene Justizvollzugsanstalt, wo er nun seine Ersatzfreiheitsstrafe verbüßt. Außerdem erwartet ihn eine Strafanzeige wegen des unerlaubten Aufenthalts.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 50 Jahre, männlich, türkisch
- Tatzeit
- 15.07.2026 um 14:05 Uhr
- Tatort
- Köln