Wohnmobil-Fahrer übersieht Stauende: 34 Verletzte bei Massenkarambolage auf A9 - 350.000 Euro Schaden
Der Fahrer eines Wohnmobils fuhr ungebremst in die Rettungsgasse und kollidierte mit mehreren Fahrzeugen. Insgesamt wurden neun Fahrzeuge beschädigt.
Ein Wohnmobil-Fahrer mit zwei Kindern bemerkte das Stauende zu spät und fuhr ungebremst in die Rettungsgasse, wo er mit mehreren Fahrzeugen kollidierte.
Der Unfall ereignete sich am Samstagabend gegen 18:43 Uhr auf der A9 in Fahrtrichtung Berlin zwischen den Anschlussstellen Rudolphstein und Bad Lobenstein. Grund für den Stau war ein vorangegangener Unfall mit einem umgekippten Pferdeanhänger, wegen dem die A9 in beiden Richtungen gesperrt war.
Insgesamt wurden neun Fahrzeuge beschädigt. Nach aktuellem Stand werden etwa 34 verletzte Personen angenommen, darunter auch Minderjährige. Der genaue Verletzungsgrad ist Gegenstand der Ermittlungen. Auch eine Reisegruppe mit zwei Kleinbussen, bestehend aus acht Betreuern und elf Kindern mit hohem Unterstützungsbedarf, wurde in den Unfall verwickelt.
Die Richtungsfahrbahn Berlin war für etwa 5,5 Stunden voll gesperrt.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Autobahnpolizeiinspektion
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, männlich
- Opfer
- 34 Personen
- Tatzeit
- 25.07.2026 um 18:43 Uhr
- Tatort
- A9, Bad Lobenstein
- Schaden
- 350,0k €