Kapitalanlagenbetrug: Ehepaar verlor rund 20.000 Euro an Fake-Handelsplattform
Ein Ehepaar überwies Betrügern nach Kontakt über WhatsApp und Telefon knapp 40.000 Euro ins Ausland. Auf der gefälschten Handelsplattform waren ihnen Gewinne vorgetäuscht worden. Etwa die Hälfte konnte per Überweisungsrückruf zurückgeholt werden.
Im Bereich des Polizeipräsidiums Konstanz haben sich in den letzten Wochen immer mehr Menschen gemeldet, die bei so genannten "Cybertrading Betrügen" ihr Erspartes verloren haben. Auf unterschiedlichen Handelsplattformen im Internet werden den Gutgläubigen scheinbar lukrative Kapitalanlagen versprochen. Die Täter traten unter verschiedenen Aliasnamen auf und kommunizierten ausschließlich über WhatsApp, Telefon und eMail mit den Anlegern. Zuletzt brachten die Betrüger in einem aktuellen Fall ein Ehepaar aus dem Landkreis Rottweil dazu, knapp 40.000 Euro an Konten im Ausland zu transferieren - in der Hoffnung eine lukrative Kapitalanlage gemacht zu haben. Sie hatten seltenes Glück im Unglück, denn hier konnte durch einen Überweisungsrückruf bei der Hausbank ungefähr die Hälfte des überwiesenen Betrages zurückerstattet werden. Nach der ersten Kontaktaufnahme erhielten sie einen Zugang zu der betrügerischen Handelsplattform "Investitionsquorum". Dort täuschten sie ihnen ein äußert positiver Verlauf ihres Investments vor, obwohl die Täter das Geld nie für Investments genutzt haben. Stattdessen zweckentfremdeten sie die Investition zum eigenen Vorteil. Vor dieser Seite wird bereits von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht seit dem 10.06.2025 gewarnt. Das perfide: Kurze Zeit später nannten sie die Seite in "Investitions-quorum" um, damit sie möglichen Sperren entgehen konnten.
Die Polizei klärt über diese neue Vorgehensweise auf und gibt folgendes Tipps:
Was kann man tun, wenn man bereits Opfer eines Betrugs geworden ist?
Quelle: Polizeipräsidium Konstanz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 2 Personen
- Tatort
- Rottweil
- Schaden
- 20,0k €