Computerbetrug mit falscher Microsoft-Hotline in Rottweil - 53-Jähriger geschädigt
Ein 53-Jähriger bekam beim Arbeiten an seinem Laptop eine gefälschte Viruswarnung mit angeblicher Microsoft-Hotline angezeigt. Im Telefonat gab er persönliche Daten preis; als er verdächtige Hintergrundgeräusche hörte, beendete er das Gespräch.
Opfer eines falschen Microsoft-Mitarbeiters ist ein 53-jähriger Mann am Freitagmittag geworden. Während der Arbeit an seinem Laptop konnte der 53-Jährige plötzlich seine Maus nicht mehr bewegen. In der Symbolleiste erschien ein Informationsfeld mit einer Warnmeldung und einer angeblichen Microsoft-Hotline. Dem Nutzer wurde darin mitgeteilt, dass er einen schadhaften Virus habe und die Hotline kontaktieren solle. Der 53-Jährige nahm daraufhin telefonisch Kontakt mit der angegebenen Nummer auf. Im folgenden Gespräch brachte der angebliche Microsoft-Mitarbeiter den Mann durch geschickte Gesprächsführung dazu, persönliche Daten preiszugeben. Anschließend erhielt er mehrere Codes, um später Programme wieder freizuschalten. Zu einem späteren Zeitpunkt des Gesprächs achtete der Mann auf Hintergrundgeräusche und nahm Motorengeräusche wahr. Er vermutet daher einen Betrug, beendet das Gespräch, fuhr den Laptop herunter und unterbrach die WLAN-Verbindung. Am selben Tag begab sich der 43-Jährige zu seiner Bank, welche ihm direkt mehrere Abbuchungen durch unbekannte Personen aufzeigte. Der bislang entstandene finanzielle Schaden beläuft sich auf rund 2.000 Euro. Inwiefern die Abbuchungen noch gestoppt werden können, ist der Polizei noch nicht bekannt.
Die Polizei warnt:
Quelle: Polizeipräsidium Konstanz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Opfer
- 1 Person, 53 Jahre, männlich
- Tatort
- Rottweil
- Schaden
- 2,0k €