Erregung öffentlichen Ärgernisses am Dortmunder Hauptbahnhof
Ein 35-Jähriger masturbierte am Mittag auf einem Bahnsteig des Hauptbahnhofs. Bundespolizisten stellten seine Identität fest, Überwachungskameras bestätigten den Vorfall. Die Beamten sicherten die Aufnahmen und erteilten dem Mann einen Platzverweis.
Gestern Mittag (2. Februar) trafen Bundespolizisten im Hauptbahnhof Dortmund auf einen Mann, der zuvor auf einem Bahnsteig onanierte.
Gegen 11:45 Uhr bestreiften Bundespolizisten den Dortmunder Hauptbahnhof, als sie von einem Mitarbeiter der Deutschen Bahn über einen Mann auf dem Bahnsteig zu Gleis 8 informiert wurden, der an seinem Glied manipuliere. Vor Ort trafen die Beamten auf den 35-Jährigen, der ihnen gegenüber mündlichen Angaben zu seinen Personalien machte. Mittels eines Datenabgleichs in einem polizeilichen Fahndungssystems stellten die Einsatzkräfte die Identität des deutschen Staatsbürgers zweifelsfrei fest. Ermittlungen zeigten, dass er bereits in der Vergangenheit wegen verschiedener Delikte polizeilich in Erscheinung getreten war. Als ihn die Uniformierten mit den Vorwürfen konfrontierten, machte dieser von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch.
Unterdessen führten weitere Polizeibeamte eine Auswertung der Überwachungskameras durch, welche die Aussagen der Melder bestätigte. Die Aufzeichnungen zeigen, wie sich der Dortmunder immer wieder in die Hose fasst, sein Glied betastet und schließlich masturbiert.
Die Bundespolizisten sicherten die Videoaufnahmen und erteilten dem 35-Jährigen einen Platzverweis für den Dortmunder Hauptbahnhof. Er wird sich nun wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses verantworten müssen.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 35 Jahre, männlich, deutsch
- Tatort
- Dortmund
- Motiv
- Sexuell