Krypto-Anlagebetrug in Thum - über 15000 Euro verloren
Ein Thumer investierte nach einem Telefonanruf in eine angebliche Krypto-Geldanlage, genehmigte den Fernzugriff auf seinen Laptop und überwies mehrfach Geld. Erst später bemerkte er den Betrug - der Verlust beträgt über 15.000 Euro.
Ein Mann aus Thum erstattete gestern Anzeige wegen Anlagebetrugs. Im Internet war er auf eine seriös erscheinende Geldanlagemöglichkeit aufmerksam geworden. Um mit Kryptowährung Geld zu verdienen, hinterließ er auf einer Internetseite seine Kontaktdaten. Daraufhin erhielt er einen ersten Anruf, wobei mit ihm zunächst eine Anmeldung auf einer Internetseite vollzogen wurde. Dazu bekam der Geschädigte E-Mails und Messenger-Nachrichten mit enthaltenen Links, denen er folgen sollte. Später kontaktierte ihn ein angeblicher Broker, der hohe Gewinne in Aussicht stellte und ihn telefonisch anleitete, ein Krypto-Konto anzulegen. Zur vermeintlichen Unterstützung genehmigte das Opfer dabei auch den Fernzugriff auf seinen Laptop. Der Mann investierte zunächst eine niedrige vierstellige Summe. In weiteren Anrufen suggerierte man ihm, dass eine KI (Künstliche Intelligenz) dann sein Geld weiter anlegen und vermehren wird. Die Betrüger brachten den Mann noch dazu, weiteres Geld zu investieren und überwiesen per Fernzugriff noch mehrere tausend Euro auf das neue Geldanlagenkonto. Als der Mann später bemerkte, dass er keinen vollständigen Zugriff mehr darauf hat und der Broker nicht mehr zu erreichen war, wurde ihm der Betrug bewusst. Nach derzeitigem Stand verlor er damit über 15.000 Euro.
Quelle: Polizeidirektion Chemnitz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 1 Person, männlich
- Tatort
- Thum
- Schaden
- 15,0k €