Schockanruf-Betrugsversuche in Mittelsachsen und Erzgebirge - sieben Fälle
Telefonbetrüger versuchten in den vergangenen Tagen, Senioren in Freiberg, Stollberg und Aue mit Schockanrufen um ihre Ersparnisse zu bringen. Alle sieben bekannten Opfer reagierten richtig und beendeten die Telefonate. Die Polizei warnt vor weiteren Anrufen.
Telefonbetrüger erneut mit Schockanrufen aktiv
Zeit: 29.07.2025 bis 01.08.2025 Ort: Landkreis Mittelsachsen, Erzgebirgskreis
(2593) In den vergangenen Tagen hatten Telefonbetrüger mit Schockanrufen erneut versucht, Senioren in Freiberg, Stollberg und Aue um ihre Ersparnisse zu bringen. Insgesamt sieben Fälle wurden der Polizei in den letzten Tagen bekannt, wobei die Angerufenen jeweils richtig reagierten und die Telefonate beendeten.
In einem Fall in Stollberg beispielsweise, kam ein Senior der Masche schnell auf die Schliche und ließ die Betrüger abblitzen. Er erhielt am Mittwoch einen derartigen Anruf, in welchem ihm ein vermeintlicher Polizist vorgaukelte, seine Tochter hätte einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Noch bevor sich ein weiterer Gesprächsverlauf einstellte, beendete der Senior das Telefonat, weil er gar keine Tochter hat.
Erfahrungsgemäß ist davon auszugehen, dass die Täter auch in den kommenden Tagen versuchen werden, vor allem lebensältere Menschen im Direktionsbereich mit Schockanrufen oder auch anderen Betrugsmaschen um ihr Geld zu bringen. Aus diesem Grund warnt die Polizei die Bevölkerung abermals zur Vorsicht.
Geben Sie am Telefon keine Auskünfte zu Ihren finanziellen Verhältnissen! Versichern Sie sich bei Angehörigen, dass es ihnen gut geht! Geben Sie telefonisch keine persönlichen Informationen von sich oder Ihrem Bekannten-/Verwandtenkreis weiter! Übergeben Sie niemals Geld- oder Wertsachen an Fremde! Die Polizei wird Sie nie telefonisch auffordern, Geld von Ihrem Konto abzuheben! Kontaktieren Sie Ihre zuständige Polizeidienststelle unter den offiziellen Rufnummern oder unter dem Notruf 110! (mou)
Quelle: Polizeidirektion Chemnitz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 7 Personen
- Tatort
- Stollberg