Zoll findet 20 Kilogramm Drogen in zwei Wohnungen, Straßenwert rund 300.000 Euro
Auslöser war ein Postpaket mit mehr als zehn Kilogramm Marihuana, das Zöllner in Gießen abfingen. Die Spur führte zu einem 59-Jährigen in Hannover.
Ein Postpaket mit mehr als zehn Kilogramm Marihuana brachte die Ermittler auf die Spur. Zöllner des Hauptzollamtes Gießen hatten es im Juli abgefangen, Empfänger war ein 59-jähriger Deutscher aus Hannover.
Am 20. Oktober durchsuchten Ermittler des Zollfahndungsamtes Hannover zwei Wohnungen. In der Wohnung des 59-Jährigen fanden sie mehr als fünf Kilogramm Marihuana, rund 150 Gramm Haschisch, etwa ein Kilogramm Kokain und circa drei Kilogramm Ketamin. Zudem stellten sie ein Reizstoffsprühgerät sicher.
In der Wohnung eines 25-jährigen Deutschen beschlagnahmten die Fahnder 6.000 Euro Bargeld. Es besteht der Verdacht, dass das Geld aus Drogengeschäften stammt. Beide Männer stehen im Verdacht, gewerbsmäßig mit Drogen im Kilogrammbereich zu handeln.
Die Beamten behandelten beide erkennungsdienstlich und entließen sie anschließend. Im Falle einer Verurteilung müssen beide mit Freiheitsstrafen rechnen. Den Straßenverkaufswert der sichergestellten Drogen schätzt der Zoll auf rund 300.000 Euro.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Zollfahndungsamt Hannover
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen, 59; 25 Jahre, deutsch
- Tatort
- Hannover
- Motiv
- Drogen