34-Jähriger betritt trotz Hausverbot eine Drogerie im Hauptbahnhof, dann klicken die Handschellen
Der Ladendetektiv erkannte den Mann. Bei der Überprüfung kam heraus: Die Justiz hatte ihn vor vier Monaten zu einem Jahr und sieben Monaten Freiheitsstrafe verurteilt, angetreten hatte er sie nie.
Ein 34-Jähriger spazierte in eine Drogerie im Hauptbahnhof Hannover, obwohl dort ein Hausverbot gegen ihn lief. Der Ladendetektiv erkannte ihn und alarmierte die Bundespolizei.
Eine Streife traf den Mann im Geschäft an und eröffnete ihm den Straftatverdacht des Hausfriedensbruchs. Bei der Überprüfung stießen die Beamten auf mehr.
Vor vier Monaten hatte die Justiz ihn wegen gefährlicher Körperverletzung, Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung zu insgesamt einem Jahr und sieben Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Dem Haftantritt hatte er sich bislang entzogen.
Die Bundespolizisten verhafteten ihn vor Ort und brachten ihn in eine Justizvollzugsanstalt. Wegen des neuen Hausfriedensbruchs kommt ein weiteres Ermittlungsverfahren auf ihn zu.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Bundespolizeiinspektion Hannover
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 34 Jahre, männlich
- Tatort
- Hannover