Festnahme auf der A3 bei Emmerich - Haftbefehl und Drogenfund
Bei einer Grenzkontrolle in einem Reisebus wurde ein 26-Jähriger aufgrund eines offenen Haftbefehls wegen Nötigung festgenommen. Zudem führte der Mann 3,55 Gramm Marihuana in Tütchen mit sich. Da er die Geldstrafe nicht zahlte, sitzt er nun ein.
Am frühen Mittwochmorgen, 25. März 2026, kontrollierte die Bundespolizei auf der Autobahn 3 am Rastplatz Knauheide einen 26-jährigen Syrer im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen. Der Mann war Fahrgast in einem grenzüberschreitenden Reisebus auf der Fahrt von Amsterdam nach Wien. Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Dortmund ihn mit einem Haftbefehl wegen Nötigung sucht. Zudem hatte er noch fünf Klemmverschlusstütchen mit 3,55 Gramm Marihuana dabei. Der Verurteilte wurde vor Ort verhaftet und zur Bundespolizeiinspektion Kleve gebracht. Da der Syrer die fällige Geldstrafe in Höhe von 1800 Euro nicht bezahlen konnte, lieferte die Bundespolizei ihn zur Verbüßung der 60-tägigen Haftstrafe in das Gefängnis in Kleve ein.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 26 Jahre, männlich, syrisch
- Tatzeit
- 25.03.2026 um 06:00 Uhr
- Tatort
- A3, Emmerich
- Motiv
- Drogen
- Schaden
- 1,8k €