Mauretanier (63) reist aus Belgien ein und wird am Hauptbahnhof direkt zurückgeschickt
Seine Aufenthaltsgestattung war nicht mehr gültig, die Ausländerbehörde suchte ihn bereits. Im Gepäck steckte ein versteckter Reisepass.
Bundespolizisten kontrollierten den 63-jährigen Mauretanier in der Nacht zum 4. November 2026 im Rostocker Hauptbahnhof. Die Ausländerbehörde des Landkreises Vorpommern-Greifswald suchte bereits nach dem Mann.
Die Überprüfung im Ausländerzentralregister ergab, dass seine Aufenthaltsgestattung nicht mehr gültig war. Bei der Durchsuchung seines Gepäcks entdeckten die Beamten einen versteckten mauretanischen Reisepass. Ein Busticket deutete darauf hin, dass er erst am selben Tag aus Belgien nach Deutschland eingereist war.
Die Bundespolizeiinspektion Rostock brachte den Mann zum Flughafen Frankfurt am Main. Dort stellten Frankfurter Einsatzkräfte kurzfristig das nötige Begleitpersonal. Zudem leitete die Rostocker Inspektion ein Strafverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts ein.
Am 5. November 2026 trat der Mann den Flug nach Mauretanien an. Die Rückführung verlief ohne besondere Vorkommnisse.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Bundespolizeiinspektion Rostock
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 63 Jahre, männlich, mauretanisch
- Tatort
- Rostock