Algerier (33) reist mit bloßer Duldung aus den Niederlanden ein - Beamte nehmen ihn wegen eines Haftbefehls fest
Der 33-Jährige war Fahrgast in einem Reisebus. Wegen eines Haftbefehls musste er 401 Euro zahlen oder 20 Tage sitzen und kam in eine JVA. Die Bundespolizei ermittelt zudem wegen unerlaubter Einreise.
Nur eine deutsche Duldung konnte ein 33-jähriger Algerier den Beamten vorlegen, als diese seinen Reisebus kontrollierten.
Am Sonntagabend stellte die Bundespolizei den Mann auf der Autobahn 52 an der Anschlussstelle Elmpt fest. Er war als Fahrgast aus den Niederlanden eingereist. Die Überprüfung ergab: Die Staatsanwaltschaft Leipzig hatte ihn wegen Diebstahls zur Festnahme ausgeschrieben.
Der Haftbefehl forderte 401 Euro Geldstrafe oder 20 Tage Ersatzfreiheitsstrafe. Da der 33-Jährige die Summe nicht begleichen konnte, brachten ihn die Beamten in eine Justizvollzugsanstalt. Außerdem ermitteln sie nun wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 33 Jahre, männlich, algerisch
- Tatort
- A52, Elmpt, Niederkrüchten