Bundespolizei nimmt Mann mit zwei Haftbefehlen im Fernzug fest
Bei einer Kontrolle in einem Fernzug konnte ein 25-Jähriger keine Ausweispapiere vorlegen. Der Fingerabdruckabgleich ergab zwei Haftbefehle wegen besonders schweren Diebstahls und Leistungserschleichens.
Ein mit zwei Haftbefehlen gesuchter Mann ist von der Bundespolizei im Fernreisezug in Basel gefasst worden. Da er die Geldstrafen nicht bezahlen konnte, muss er für mehrere Monate ins Gefängnis.
Am Freitagmorgen (21.02.2025) geriet der Mann in einem Fernzug nach Deutschland, auf Höhe des Badischen Bahnhofs Basel, in eine Kontrolle der Bundespolizei. Da die Person keine Ausweispapiere vorlegen konnte, musste sie den Zug verlassen. Bei der Überprüfung der Fingerabdrücke stellte sich heraus, dass zwei Haftbefehle gegen den französischen Staatsangehörigen zu vollstrecken waren. Wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls sowie des Erschleichens von Leistungen verurteilten Gerichte den Mann vor zwei Jahren jeweils zu Geldstrafen, die dieser nicht bezahlte. Zudem lag ein Ersuchen einer Staatsanwaltschaft vor den Aufenthaltsort des Mannes zu ermitteln, dem in einem weiteren Fall Leistungserschleichung vorgeworfen wird. Da der 25-Jährige die ausstehenden Geldstrafen nicht bezahlen konnte, steht ihm eine 110-tägige Ersatzfreiheitsstrafe bevor.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 25 Jahre, männlich, französisch
- Tatort
- Weil am Rhein