Zwei Tatverdächtige nach Schockanrufen in Rumänien festgenommen - 14 Fälle in vier Bundesländern
Die 39-Jährigen aus Offenbach sollen als „Keiler“ agiert haben. Sie gaben sich als Verkehrspolizisten aus und täuschten Unfälle naher Angehöriger vor.
Zwei 39-jährige deutsche Staatsangehörige aus Offenbach wurden in Rumänien festgenommen. Sie stehen im Verdacht, an einer international agierenden Gruppierung beteiligt zu sein, die Schockanrufe durchführt.
Die Männer sollen als sogenannte „Keiler“ fungiert haben, die den ersten telefonischen Kontakt zu den Opfern herstellen. Sie gaben sich als Polizeibeamte aus und spiegelten eine Notsituation vor, um die Herausgabe von Vermögensgegenständen zu erreichen.
Einer der Beschuldigten soll zwischen dem 11. und 17. Februar 2026 in 14 Fällen aus Spanien heraus potenzielle Opfer in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Bayern kontaktiert haben. Ein 33-jähriger Deutscher aus Hanau befindet sich bereits seit Mai in Untersuchungshaft.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 3 Personen, 39 Jahre, männlich, deutsch
- Opfer
- 14 Personen
- Tatzeit
- 11.02.2026
- Tatort
- Frankfurt
- Motiv
- Raub