Illegale Einreise vorgetäuscht - Bundespolizei leitet Strafverfahren ein
Eine 35-Jährige versuchte, mit dem Foto eines kanadischen Reisepasses eine legale Einreise vorzutäuschen. Nach widersprüchlichen Angaben gab sie sich als kamerunische Staatsangehörige zu erkennen. Gegen sie wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Mit dem Foto eines Reisepasses einer anderen Person versuchte ein 35-Jährige eine legale Einreise nach Deutschland vorzutäuschen. Sie wurde in die Schweiz zurückgewiesen.
Einsatzkräfte der Bundespolizei kontrollierten die Frau in der Nacht auf Donnerstag (11.09.25) als Reisende in einem aus Italien kommenden Fernbus am Grenzübergang Weil am Rhein - Otterbach. Zunächst behauptete die Frau belgische Staatsangehörige zu sein und nach Belgien reisen zu wollen. Allerdings konnte sie keine Dokumente vorlegen. Die 35-Jährige zeigte lediglich das Foto eines Reisepasses auf ihrem Smartphone vor, dabei handelte es sich jedoch um das Foto eines kanadischen Reisepasses. Neben den abweichenden Aussagen stimmt das Lichtbild auf dem Reisepass nicht mit der 35-Jährigen überein. Im Laufe der Maßnahmen gab die Frau ein kamerunische Staatsangehörige zu sein. Gegen die 35-Jährige wurde durch die Bundespolizei ein Strafverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde sie in die Schweiz zurückgewiesen.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 35 Jahre, weiblich, kamerunisch
- Tatort
- Weil am Rhein