Betrug durch unbestellte Pakete in Jarmen-Tutow
Seit einem Monat erhält eine 63-Jährige unbestellte Pakete, hinter denen ein Betrugsversuch vermutet wird. Die unbekannten Täter nutzen ihre Adresse vermutlich für Testbestellungen oder Warenbetrug mit gestohlenen Daten. Die Behörden prüfen den Vorfall.
Am Montag, 16. März 2026, meldete sich eine 63-Jährige bei der Polizei, um einen ungewöhnlichen Betrug anzuzeigen.
Nach bisherigen Erkenntnissen bekommt die Frau aus dem Raum Jarmen-Tutow seit circa einem Monat immer wieder Pakete an ihre Wohnanschrift geliefert, deren Inhalt sie jedoch nie bestellt hatte. Nach einem Gespräch mit den Versandhäusern erhärtete sich der Verdacht der 63-Jährigen, dass etwas nicht stimmen konnte, woraufhin sie sich an die Polizei wandte.
Was zunächst vielleicht harmlos klingt, kann jedoch durchaus Teil einer kriminellen Masche sein.
Täter könnten beispielsweise zu Lasten gestohlener Kreditkarten oder Konten Waren bestellen und diese an eine andere Adresse liefern lassen. In weiterer Folge könnten die Täter dann versuchen das Paket abzufangen oder den Empfänger des Paketes zu kontaktieren, um an die bestellte Ware zu gelangen. Zudem könnte es sich ebenfalls um "Testbestellungen" handeln. Nachdem zuvor illegal Daten erlangt wurden, können Betrüger so testen, ob die Bestellungen zugestellt werden und die Daten korrekt sind.
Die Polizei rät daher:
Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg
Tatdetails
- Opfer
- 1 Person, 63 Jahre, weiblich
- Tatort
- Jarmen-Tutow
- Motiv
- Raub