Vorgetäuschter Bootsdiebstahl in Konstanz - 52-Jähriger unter Betrugsverdacht
Ein 52-Jähriger hatte 2023 den Diebstahl seines Schlauchboots samt Trailer im Wert von rund 13.000 Euro angezeigt. Ermittlungen zufolge stellte er das Gespann selbst ab - der Diebstahl war vorgetäuscht. Die Versicherung hatte den Schaden fast voll reguliert.
2023 meldete ein heute 52-Jähriger der Polizei, dass sein Schlauchboot samt Trailer im Wert von rund 13.000 Euro im Raum Ludwigsburg entwendet worden sei. Anfang April dieses Jahres tauchte das Gespann in Konstanz-Dettingen wieder auf, als der Mann es nach eigenen Angaben dort am Straßenrand entdeckte.
Im Laufe der Ermittlungen des Kompetenzzentrums Bootskriminalität der Wasserschutzpolizei Konstanz verdichteten sich die Hinweise, dass Boot und Trailer durch den Eigentümer selbst an der Auffindeörtlichkeit abgestellt wurden und der angezeigte Diebstahl nie stattgefunden hat.
Das Kompetenzzentrum Bootskriminalität und die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermitteln deshalb nun wegen des Verdachtes des Vortäuschens einer Straftat sowie des Versicherungsbetruges. Die Versicherung des Mannes hatte den vermeintlichen Diebstahlsschaden in der Zwischenzeit fast in vollem Umfang reguliert.
Der Tatvorwurf wurde dem Beschuldigten eröffnet, als er sein Boot abholen wollte. Aufgrund erheblicher verkehrstechnischer Mängel am mitgebrachten Fahrzeug-Anhänger, den er zum Transport verwenden wollte, wurde dieser durch die Beamten noch vor Ort stillgelegt. Das Schlauchboot verbleibt bis auf Weiteres in Verwahrung der Polizei.
Quelle: Polizeipräsidium Einsatz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 52 Jahre, männlich
- Tatort
- Dettingen, Konstanz
- Schaden
- 13,0k €