Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl bei Buskontrolle in Scheibenhardt
Bei einer Buskontrolle am Grenzübergang B9 fiel eine Frau ohne Ausweispapiere auf, die sich als Tschechin ausgab. Der Abgleich identifizierte sie als 60-jährige Deutsche mit Haftbefehl wegen Leistungserschleichens.
Am Montagnachmittag, den 14. Juli 2025, kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei gegen 14:30 Uhr einen Reisebus am Grenzübergang B9. Bei der Überprüfung der Fahrgäste wurde eine Frau festgestellt, die lediglich mündliche Angaben zu ihren Personalien machen konnte und über keinerlei Ausweisdokumente verfügte. Sie gab an tschechische Staatsangehörige zu sein. Da Zweifel an der Identität der Frau bestanden, brachten die Beamten sie zur weiteren Klärung des Sachverhalts in das Bundespolizeirevier Kandel. Dort ergab ein Abgleich der Fingerabdrücke, dass es sich tatsächlich um eine 60-jährige Deutsche handelte. Gegen die 60-Jährige lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Landshut wegen Erschleichens von Leistungen vor. Sie war zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.350 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 45 Tagen verurteilt worden. Zudem bestand eine Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Bamberg. Da die Frau die Geldstrafe nicht begleichen konnte, wurde sie zur Verbüßung der Ersatzfreiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Zweibrücken eingeliefert.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 60 Jahre, weiblich, deutsch
- Tatort
- B9, Scheibenhardt