Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte am Hauptbahnhof München

Ein 39-Jähriger schlug bei einer Kontrolle einem Bundespolizisten mit der Faust ins Gesicht, nachdem er zuvor Frauen belästigt hatte. Der Beamte blieb bei dem Angriff unverletzt, woraufhin der alkoholisierte Täter festgenommen wurde.

MünchenBayernVeröffentlicht am
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Am Freitagmorgen (24. April) hat ein Reisender am Hauptbahnhof München gegen 4:45 Uhr eine Streife der Bundespolizei über eine auffällige Person informiert. Der Mann soll bereits mehrere Frauen verbal belästigt haben. Die Bundespolizisten haben den 39-Jährigen kontrolliert und ihm anschließend einen Platzverweis erteilt. Wenig später näherte sich der polnische Staatsangehörige wieder dem Hauptbahnhof - offenbar mit der Absicht diesen wieder zu betreten. Dies unterbanden die Beamten, woraufhin der Pole begann, stark zu gestikulieren. Dabei soll er einem der Bundespolizisten ins Gesicht geschlagen haben; der Beamte blieb unverletzt. Die Streife nahm den Mann daraufhin fest und mit zur Wache in der Denisstraße. Dabei widersetzte er sich den Maßnahmen der Beamten. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,20 Promille. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I wurde der 39-jährige Pole am Samstag (25. April) dem Haftrichter vorgeführt. Dieser setzte den Mann wieder auf freien Fuß. Der bereits polizeibekannte 39-Jährige muss sich wegen des Verdachts der Körperverletzung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamten verantworten.

Quelle: Bundespolizeidirektion München