Bundespolizisten erkennen Intensivtäter am Bahnhof und nehmen ihn fest
Gegen den 37-jährigen Deutschen lagen zwei Vollstreckungshaftbefehle über 64.000 Euro. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten weder Bargeld noch Wertsachen.
Bundespolizisten kontrollierten den 37-jährigen Deutschen am Samstagabend im Bahnhof Elmshorn. Die fahndungsmäßige Überprüfung ergab, dass es sich um einen Intensivtäter handelt.
Das Amtsgericht Elmshorn hatte ihn im August 2026 wegen gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Diebstahls und Diebstahls mit Waffen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sieben Monaten verurteilt. Weil sein Aufenthalt unbekannt war, erließ die Staatsanwaltschaft Itzehoe im Oktober 2026 Haftbefehl.
Nur neun Tage später verhafteten die Beamten den Gesuchten am Bahnhof Itzehoe und lieferten ihn in die Justizvollzugsanstalt Itzehoe ein. Die Staatsanwaltschaft sucht ihn zudem wegen Straftaten in acht weiteren Fällen.
Der Mann war in den letzten Jahren mehrfach polizeilich aufgefallen, unter anderem mit Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, Körperverletzung, Diebstahl, Sachbeschädigung und Bedrohung. Zwei Vollstreckungshaftbefehle zur Vermögensabschöpfung über insgesamt 64.000 Euro bestanden weiterhin.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Bundespolizeiinspektion Flensburg
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 37 Jahre, männlich, deutsch
- Tatort
- Elmshorn