Eritreer (27) flüchtet vor der Bundespolizei am Bahnhof, greift die Beamten an und bedroht sie mit dem Tod
Eine Streife der Polizei Dortmund stellte den Flüchtigen. Bei der Durchsuchung fanden die Bundespolizisten mehrere Tütchen mit Betäubungsmitteln - ein Richter entscheidet über den Gewahrsam.
Als der 27-Jährige die Uniformierten am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs erblickte, lief er einfach los.
Gegen 10:20 Uhr am 17. Mai wollte die Bundespolizei den Eritreer kontrollieren. Mehrfache Aufforderungen, stehen zu bleiben, missachtete er. Eine zufällig vorbeifahrende Besatzung der Polizei Dortmund nahm kurz die Verfolgung auf und stellte den Mann.
Danach eskalierte der Gewahrsam: Der 27-Jährige beleidigte und bedrohte die Beamten mehrfach mit dem Tod, trat nach ihnen und verunreinigte den Bereich durch Spucken. Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte mehrere verschlossene Tütchen mit Betäubungsmitteln sowie ein Schriftstück mit seinen Daten. Ein Lichtbildabgleich bestätigte die Identität.
Die Uniformierten ordneten eine Gewahrsamnahme an und führten ihn dem Polizeigewahrsam zu. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein; ein Richter entscheidet über die Fortdauer.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 27 Jahre, männlich, eritreisch
- Opfer
- 2 Personen
- Tatort
- Dortmund
- Motiv
- Drogen