Firmeninhaber überweist Anzahlung für Insolvenzware - Betrüger täuschen Anwaltskanzlei vor und liefern…

Ein Firmeninhaber aus Niesky wurde von einer angeblichen Anwaltskanzlei angeschrieben und überwies mehrere tausend Euro Anzahlung für Werkzeuge und Baumaschinen einer insolventen Baufirma.

Bad MuskauSachsenVeröffentlicht am
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Ein Firmeninhaber aus Niesky überwies eine Anzahlung von mehreren tausend Euro für Werkzeuge und Baumaschinen einer angeblich insolventen Baufirma. Die Ware wurde nie geliefert.

Zwischen dem 17. Juli und dem 4. August 2026 wurde der Geschädigte von der angeblichen Anwaltskanzlei Hofreiter und Partner angeschrieben. Diese gab vor, als Insolvenzverwalter für eine pleitegegangene Baufirma tätig zu sein. Im Anhang der E-Mail befanden sich eine Auflistung der zu verkaufenden Waren und ein Beschluss über das Insolvenzverfahren. Nach Telefonaten und weiteren E-Mails überwies der Mann die Anzahlung.

Als nichts geliefert wurde, flog der Betrug auf. Die Polizei verzeichnet aktuell eine Häufung solcher Anzeigen. Es ist bereits der dritte Fall in den vergangenen Tagen.

Bei der Masche stehlen Betrüger die Identität real existierender Anwaltskanzleien.

Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Polizeidirektion Görlitz

Tatdetails

Tatverdächtige
1 Person, 65 Jahre, weiblich
Tatzeit
04.08.2026 um 20:35 Uhr
Tatort
Gablenzer Straße, Bad Muskau
Schaden
5,0k €

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