Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Bingen

Bei einer Kontrolle wegen eines E-Scooters mit abgelaufenem Kennzeichen leistete ein 16-Jähriger massiven Widerstand gegen die Beamten. Er schlug dabei mit den Fäusten zu, wodurch ein Polizist leichte Verletzungen an Nase und Wange erlitt.

BingenRheinland-PfalzVeröffentlicht am
0

Am 23. März 2026 gegen 9:10 Uhr fiel einer Streife des Bundespolizeireviers Bad Kreuznach am Bahnhof Bingen Stadt ein 16-jähriger Jugendlicher auf, der mit einem E-Scooter den Bahnsteig befuhr. Zudem war an dem Fahrzeug ein abgelaufenes Versicherungskennzeichen angebracht. Der Jugendliche wurde durch die eingesetzten Beamten angesprochen und kontrolliert. Während der Kontrolle weigerte er sich seine Hände aus den Taschen zu nehmen trotz mehrfacher Aufforderung. Als die Beamten beabsichtigten, den Jugendlichen zu durchsuchen, begann der 16-jährige Deutsche sich heftig zu wehren, schlug um sich und versuchte sich loszureißen. Ein Bundespolizist erlitt durch die Schläge leichte Verletzungen im Bereich der Nase und Wange. Da keine Erziehungsberechtigten erreicht werden konnten, wurde der Jugendliche nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen. Gegen den 16-jährigen Deutschen wurden Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.