Falsche Elektriker kassieren 13.000 Euro nach vorgetäuschtem Kabelbrand - Bekannter deckt Betrug auf
Nach einem Stromausfall beauftragte eine 90-Jährige eine Firma mit der Reparatur. Die Handwerker behaupteten einen Kabelbrand, forderten 13.000 Euro in Teilzahlungen und stellten keine Rechnung aus.
Eine 90-Jährige beauftragte nach einem Stromausfall eine Firma mit der Reparatur ihrer Elektrik - die Handwerker stellten einen Kabelbrand fest, den es nie gab.
Am 31. Juli 2026 trafen die Handwerker ein und behaupteten, einen Kabelbrand im Hausanschlussschrank im Keller behoben zu haben. Sie forderten eine Zahlung von insgesamt 13.000 Euro, die die Geschädigte in mehreren Teilzahlungen per Girokarte entrichtete. Eine Rechnung oder Quittung erhielt sie nicht.
Da der Geschädigten die Geldsumme sehr hoch erschien, kontaktierte sie einen Bekannten, der den angeblichen Schaden überprüfte. Dabei stellte er fest, dass es zuvor keinen Kabelbrand gab und die Mitarbeiter in betrügerischer Absicht handelten.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Polizei Sachsen-Anhalt
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 1 Person, 90 Jahre, weiblich
- Tatzeit
- 31.07.2026
- Tatort
- Dessau-Roßlau
- Motiv
- Raub
- Schaden
- 13,0k €