Zöllner prüfen 63 Beschäftigte bei Paketfirmen und finden zwei Fälle von Schwarzarbeit und illegalem Aufenthalt
39 Zöllner aus Singen und Waldshut-Tiengen kontrollierten am 6. Mai Beschäftigte aus zwölf Unternehmen und sichteten Lohnabrechnungen und Tageskontrollblätter. Die Auswertung der Unterlagen dauert noch an.
Bei einer Großkontrolle gegen Schwarzarbeit sind Zöllnern zwei verdächtige Fälle aufgefallen.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Singen beteiligte sich am 6. Mai 2026 an einer bundesweiten Schwerpunktprüfung von Paketdienstleistern. 39 Zöllnerinnen und Zöllner aus Singen und Waldshut-Tiengen kontrollierten direkt in den Unternehmen und mobil, unter anderem im Raum Blumberg, insgesamt 63 Beschäftigte aus zwölf Firmen.
In einem Fall ergab sich der Verdacht auf Beitragsvorenthaltung, in einem weiteren Fall der Verdacht auf illegalen Aufenthalt und Ausländerbeschäftigung. Bereits während der Kontrolle sichteten die Beamten Tageskontrollblätter, Lohnabrechnungen und weitere Unterlagen.
Umfangreiche Ermittlungen stehen noch aus, der Abschluss der Prüfungen wird noch einige Zeit dauern.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Hauptzollamt Singen
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Tatort
- Singen